2015-11 / STEADYSAT / INSELSTROMNETZE


18 November 2015

Die Insel Gran Canaria befindet sich im kanarischen Archipel und ist nicht mit dem kontinentalen Stromnetz verbunden. Mit Blick auf die Elektrizität ist es ein isoliertes Netzsystem und anfälliger für Produktionsrisiken.

Mit mehr als 35 MW installierter Photovoltaik-Anlagen auf der Insel, können die Schwankungen bei der Stromerzeugung die Netzstabilität beeinflussen.

Steadysun aktualisiert seine Prognosen unter Verwendung von Satellitenbildern über den ganzen Tag hinweg. Diese Prognosen enthalten Informationen über die Unsicherheit durch über Perzentile (Quantile) von 10 bis 90 %. Diese Konfidenzintervalle sind notwendig, um die möglichen kurzfristigen Entwicklungen (in der Regel bis zu einer Stunde) zu bewerten.

Während des gesamten Vormittags liefert die Information ein erhöhtes Risiko von Produktionsschwankungen. Zwischen 09.90 und 10.00 Uhr zeigt sich dies in der Abweichung der Ist-Werte von der wahrscheinlichsten Kurve (P50%), diese schwanken zwischen P 10 % und P 40 %. Man kann dann ein Ansteigen der Produktion um ungefähr 50% (zwischen 11 und 16 MW) in 15 Minuten erkennen.

Im Anschluss ist der Korridor an Unsicherheiten relativ eng, dies zeigt sich in einer stabilen wolkenverhangenen Situation mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für die rasche Veränderung der Solarstromproduktion.

 

 

1 hour ahead solar forecast Gran Canaria

Abbildung 1: Aktuelle Produktion/Einspeisung (blau) vs. Prognose (orange /Rot für die Perzentile), 60-Minuten in der Zukunft –Auflösung: 15 Minuten.